Dr. med. Hubert Lötfering

Seit über 20 Jahren Ihr homöopathischer Hausarzt in der Paderborner Innenstadt

Die Homöopathie - in vielen Fällen die Methode der Wahl - ergänzend zur oder an Stelle der konventionellen Medizin

 

Die Homöopathie ist eine seit über 200 Jahren angewandte rationelle Arzneitherapie, entdeckt und entwickelt von Samuel Hahnemann (1755 – 1843). Homöopathie bedeutet, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln („Similia similibus curentur.“). Es kommt also eine Arznei zum Einsatz, welche in der Arzneiprüfung am gesunden Menschen Symptome hervorbringt, die den Symptomen und Beschwerden des Kranken - in der aktuellen Situation und auch im Verlauf einer chronischen Erkrankung – am ähnlichsten sind („hómoion páthos“).  Bei der Arzneiprüfung am Gesunden werden höhere Dosierungen und häufigere Gaben eingesetzt, die Behandlung erfolgt in der Regel mit höheren Verdünnungen (Potenzen) der Arznei, um Giftwirkungen und übermäßige Reizerscheinungen zu vermeiden.

Es geht also bei der Homöopathie darum, einen möglichst passenden Arzneireiz zu setzen um die Selbstheilungs- und Regulationskräfte des Organismus anzuregen. Seit Jahrtausenden ist insbesondere in der Wissenschaft der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt, dass kleine Reize auf einen lebenden Organismus eine anregende („tonisierende“) Wirkung haben. Diese Erkenntnis wurde durch den berühmten deutschen Chirurgen August Bier in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bestätigt. Auch die heilsamen Reize der Kneipp’schen Wasserkur beruhen auf diesem Prinzip.

Am Anfang der homöopathischen wie auch anderer ganzheitlicher und naturheilkundlicher Behandlung steht ein ausführliches Erstgespräch (homöopathische Erstanamnese) zur genauen Erfassung der Hauptbeschwerden, aber auch der Nebenbeschwerden, beeinflussenden Faktoren (Umwelt, medizinische Behandlungen, psychischer Stress, Ernährung usw.). Sie sollten alles frei erzählen und erwähnen, was Ihre Gesundheit im Laufe Ihres Lebens beeinflusst hat - auch Dinge, die Ihnen selbst vielleicht unwichtig erscheinen. Um das ganze Geschehen „von Kopf bis Fuß“ erfassen zu können, ist die zusätzliche Benutzung eines Fragebogens oft sinnvoll. Die weitere Ausarbeitung und Analyse dient dann der Bestimmung der passendsten („ähnlichsten“) Arznei. Diese kommt zum Einsatz in Form von Kügelchen (Globuli), Pulver, Tropfen oder kleinen Lutschtabletten, zur Einnahme entweder nur in gelegentlichen Einzelgaben oder regelmäßig für eine gewisse Zeit. Bei den Folgeterminen werden dann die Reaktionen auf die Arzneigabe erfasst und die Therapie entsprechend angepasst.

Homöopathie kann entweder alleine (alternativ) oder begleitend (komplementär) zu einem "schulmedizinischen" Behandlungsansatz angewandt werden. So kann z. B. bei einer Asthmaerkrankung die homöopathische Behandlung entweder zur Heilung führen oder doch zumindest helfen, mit geringeren Mengen der üblichen Medikamente auszukommen.

Der Zeit- und Arbeitsaufwand für die homöopathischen Erst- und Folgebehandlungen liegt deutlich über dem, was in der konventionellen Medizin praktiziert wird. Die standardmäßige  kassenärztliche Vergütung für hausärztliche Behandlung ist hier in keiner Weise leistungsgerecht und kostendeckend. Einen angemessenen Ausweg bieten die Verträge zur Integrierten Versorgung mit klassischer Homöopathie, die von mehr als der Hälfte der gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Hierzu beraten wir Sie gern im persönlichen Gespräch.

Ausführliche weitere Informationen erhalten Sie auf Homöopathie Online, der Publikums-Website des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte zu sämtlichen Aspekten der Homöopathie.